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Ostara - Alban Eiler - Frühjahrs Tag und Nachtgleiche

Keltisch: Alban Eiler (oder Eiller) / Ostern / Frühlingsequinox / Ostara ist ein Sonnenfest und wird am 21.-23. März zur Frühlings- Tag- und Nachtgleiche gefeiert, nach anderen Quellen am 1. Vollmond danach.

 

 

andere Bezeichnungen: Fest der Bäume, Ginsternacht, Frühlings- Tag- und Nachtgleiche,

Vogelfest

 

 

Leben im Einklang und Rhythmus der Natur, der Schöpfung, altes Wissen erhalten, die Qualität der Jahreszeit erspüren und feiern, eine Reise nach Innen und zu unserer weiblichen Kraft - Kräuter, Feuer & Tanz – das „frühlingsfarbene“ Fest in gelb oder orange.

 

 

Das Vertrauen stärken, dass wir Teil eines großen Ganzen sind und das zum rechten Zeitpunkt die Knospen und Samen sich öffnen werden. Gleichgewicht- und Wachstumskraft, es wird allmählich wärmer, Zeit des Wachsens.

 

 

Die an Imbolc noch horizontale Energie bekommt jetzt eine senkrechte (phallische, aufrichtende, aufstrebende) Kraft - die Säfte schießen, steigen auf (alles kommt hoch, was im Verborgenen gewachsen ist, manchmal „schießt“ es geradezu heraus, unaufhaltsam, es scheint unbezwingbar).

 

 

Erhebe auch du dich um aufzubrechen und herauszufinden, wo es vielleicht noch hängt. Sei achtsam mit deiner Energie, dass du dich immer wieder sammelst und in Ruhe schaust, wohin du „schießt“ und ob diese Ausrichtung dich zutiefst auch nährt. Allzu leicht kannst du auch „über das Ziel hinausschießen“ – auch hier lohnt der Blick auf die Natur – das natürliche – alles ist erlaubt an „wildem Aufbrechen und überschwänglichem Wachsen“, so du im Bewusstsein bist, dass dies „nur“ eine Zeitqualität ist und dass die Natur deshalb so überschwenglich und reichhaltig erblüht, weil nicht alles „durchkommt“ über den Sommer und Herbst, damit immer genug Nahrung (nährendes) da ist. Achte gut darauf, dich nicht zu verausgaben – sondern wisse um deine inneliegenden Kräfte und um dein Timing, beobachte gut, was aus dir heraus „einfach“ blüht und herausstrebt, und was dich „Anstrengung kostet“ und „dir schwer fällt“.

 

Der Natur kostet es keine Anstrengung zu erblühen, es „passiert einfach und folgerichtig“ ganz natürlich im Prozess. „Der Grashalm wächst nicht schneller, wenn du daran ziehst“. Lasse dich inspirieren von der überquellenden Fülle und „Gras über manches wachsen“, was im Lebensgarten nun Dünger und Nährquelle werden darf, im Winter lag es noch sichtbar und brach, nun darf neues wachsen und entstehen. Lasse das Alte ruhen, trage nur die Erkenntnis weiter aus den „alten Geschichten“ und gehe damit frisch und vergnügt in die neue bunte reichhaltige Zeitqualität. Beobachte in der Natur, wie von Tag zu Tag mehr Grün und Buntes aus der Erde aufbricht, sich in die Höhe reckt, der Sonne entgegen.

 

Strecke auch du dich der wärmenden Sonne entgegen, lass die frischen Winde durch dein Haar wehen, schwinge dich mit den Vögeln auf in die blauen Himmel,  lass dich verzaubern von Düften und lausche den Klängen in Wald und Feld. Wir sind reich, wenn wir wahrnehmen, was wir haben in Natur und natürlichem einfach Sein.