· 

Maria Magdalena 22. Juli

Heute, am 22. Juli laut kirchlichem Kalender der "Festtag der hl. Maria Magdalena". Soweit hat es die Kirche anerkannt: Weil Maria Magdalena als die Erste genannt ist, die dem Auferstandenen begegnete, wurde sie schon in der Alten Kirche als Apostelgleiche verehrt. Im 3. Jahrhundert begründete Hippolyt von Rom die ehrenvolle Bezeichnung Apostola apostolorum – „Apostelin der Apostel“. Papst Gregor I. setzte dann im Jahr 591 (darin Hippolytus folgend) in einer Predigt Maria von Magdala mit der anonymen Sünderin gleich, die Jesus die Füße wusch (Lk 7,36–50 EU).Diese Identifikation wurde Teil der katholischen Tradition um Maria Magdalena. Später deutete man die Bezeichnung „Sünderin“, die nun zur Überlieferungstradition der Maria Magdalena gehörte, als „Prostituierte“. Der Vatikan hat die Rolle der heiligen Maria Magdalena am 10. Juni 2016 erneut aufgewertet und sie liturgisch den Aposteln gleichgestellt. Der bisherige „gebotene Gedenktag“ am 22. Juli wurde in der katholischen Kirche in ein „Fest“ umgewandelt. Soweit, sogut ...

 

Und da gibt es noch die "andere Sicht-weise" (Weise-Sicht) ...es gibt z.B. ein Manuskript der Magdalena: "Die Alchemie des Horus & die Sexualmagie der Isis", in welchem die Rückkehr der Kosmischen Mutter und die Würdigung und Wieder-Inthronisation des Weiblichen beschrieben ist. Die Geschichte von Maria Magdalena und ihrer Beziehung zu Jeshua ben Joseph, den wir heute als Jesus Christus kennen. Diese Geschichte enthüllt einige der tiefsten Geheimnisse des Isis-Kultes. In diesem Manuskript, das Magdalena diktiert hat, beschreibt sie auch die alchemistischen Praktiken, die sie und Jeshua durchführten. Wunder, wie Jesus sie vollbrachte, sind, wie Magdalena dort erklärt, ein natürlicher Ausdruck der Kraft, die die Praktizierenden der Inneren Alchemie erwerben. Marias "Geschichte einer Frau", die die Geschichte jeder Frau ist.

 

Aus meinem Erleben bei meiner NTE sage ich, es geht um die heilige Hochzeit des Ego mit der Seele. Ich weiß, dass wir einen physischen Körper haben, der geboren wird, altert und vergeht und einen ätherischen Leib, wie eine Blaupause. In unserem Körper speichert sich alles an Emotionen, in den unteren drei "Chakra"-Ebenen, die wir tagaus-tagein so haben. Alle Ein-drücke. Wenn wir sie unterdrücken, dann bilden sich "Ballungszentren". "Wut im Bauch" - "Gift und Galle spucken" - "über die Leber laufen" - "es geht mir an die Nieren" ... unsere Volksweisheit spricht Bände. Diese Emotionen, so habe ich es erlebt, finden sich auch in der Blaupause. Das was ich als "Seele" wahrgenommen habe, ist unversehrt, rein, hell und strahlend, bedingungslose Liebe, immerdar und ewiglich.

 

Die Alchemie der Liebe ist es, die uns ermöglicht alle Gefühle wirklich und authentisch und vollständig ganz zu erleben und zu durchleben. Wenn es tief geht, ist es immer wichtig, eine Begleitung zu wählen, die es schon überlebt hat, damit wir uns nicht verirren in der Dunkelheit und nicht mehr herausfinden. Wie ein unterirdisches Höhlensystem habe ich es erlebt. Da ist es gut, ortskundige Begleitung anzunehmen. Es steht uns wie immer frei (Freier Wille!) uns soweit vorzuwagen, und so zu vertiefen, wie es in unserem Vermögen ist. Die Seele beurteilt das nicht, sie hat keine Bindung an Zeit oder Raum.

 

Wir werden uns immer wieder Gelegenheiten, Möglichkeiten und Chancen hingeben können.

Sie verführt und lockt uns immer wieder liebevoll wie süßer Nektar zu einem vollständigen

ganzen heiligen und heilen und heilsamem Leben:

 

der Vereinigung von Körper/Ego/Ich und Seele/All-Eins/Immerdar/Ewiglich.

 

Bei den Mittwochsfrauen kommende Woche werden wir das Mantra (celt. Guth) zur Würdigung und Wieder-Inthronisation des Weiblichen singen.

 

Ich freue mich auf all eure Resonanz, Erfahrungen und eure eigenen Gedanken und Sicht-Weise.